Hier ist eine Seite über die  Schmiedefamilie Pries aus dem Raum Harksheide,Tangstedter Harksheide, Garstedt  und der FHH Hamburg im Aufbau begriffen. Zunächst sind nur die bisher von mir zusammengetragenen Daten und Fakten veröffentlicht. Wer weitere Informationen über die  Schmiedefamilie hat darf sich gerne bei mir melden.

 

 

Aktueller Stand der Daten und Fakten: 13.01.2018

Hans „Franz“ Hinrich (1799-) 3-facher Urgroßvater

Schmiedemeister in Harksheide; Segeberger Chaussee, gegenüber der Langenhorner Chaussee.

 Hans „Franz“ Hinrich PRIES  wurde am14.07.1799 in Tangstedterheide geboren und war der älteste von sechs Söhnen des Eigentümers und Kätners, Frantz Hinrich PRIES ( r-facher Urgroßvater), geboren am 10.01.1771 im Dorf Lemsahl (Stormarn). Hans Hinrch war verheiratet mit Catharina Elsabe BUCK aus Tangstedterheide. Meine Recherchen ergaben , dass er der erste Schmied in der Familie Pries war.

Zeitgeschehen:

Nach 1798 erbaute der Vogt Max Dibbern aus Harkesheide, Stormarn (jetzt Norderstedt, Kreis Segeberg), eine Schmiede2 die als Gerechtsame (Sondererlaubnis) galt. Sie stand, 30m südlich des alten strohgedeckten Bauernhauses……Im Jahre 1840 übernahm Hans „Franz“ Hinrich Pries im Pachtverhältnis diese Schmiede.

Offene Fragen:

Wo genau, lag dieser Bereich und welches Gebäude steht dort heute?

Welcher Schmied führte  vor Hans (Franz) diese Schmiede?

Ihm folgte sein ältester Sohn, Hans Hinrich (UrUrgroßvater), geboren am 30.12.1823 in Harksheide, der zusammen mit seinem Vater in dieser Schmiede arbeitete.

Schmiede ferdinand Pries 1858

Vor der Schmiede von Ferdinand Pries *1858 Harksheide (lks. im Bild) in Hamburg-Barmbek, mit seinen Gesellen. © Peter Pries

auch der Sohn von Hans, Ferdinand Pries (mein Urgroßvater), geboren1858 in Harksheide, erlernte das Schmiedehandwerk. Er konnte jedoch nicht als Schmiedegeselle in der Schmiede seines Vaters und Großvaters arbeiten da er unmittelbar nach der Ausbildung eine 3-jährige Dienstzeit (5.11.1878 – 1.09.1881) in der Königlich Preußischen Armee, 1. Eskadron, „Schleswig-Holsteinischen Dragoner-Regiment Nr.13“, in Stankt Avold, Frankenberg, in Lothringen, ableisteten mußte. Nach Beendigung des Wehrdienstes heiratete er in Quickborn die Catharina Margaretha PÖPPLAU, Mutter seiner inzwischen 3 Jahre alten, unehelich geborenen, Tochter. Aus nicht geklärten Gründen verließ er nach der Heirat Harksheide und verzog mit Frau und Kind nach Hamburg. Weshalb er nicht bei seinem Vater in der Schmiede arbeitete konnte ich bis heute nicht klären. In Hamburg arbeite er zunächst als Schmiedegeselle und dann als Schmiedemeister in Hamburg-Barmbeck; päter als als Schmiedemeister in Steilshoop, Stormarn,Preussen.

Die Vettern Hans und Hans Pries, waren in den 1960ziger Jahren ebenfalls Schmiede3 tätig. Einer in der Segeberger Chausse, Bereich Ulzburger Straße gegenüber Langenhorner Chaussee (Harksheide) und der andere in der Ulzburger Straße/Aurikelstieg (Garstedt)……heute Stadtteile von Norderstedt, Kreis S. egeberg. Es muß sich hier um die Schmieden handeln, in denen bereits meine Vorfahren arbeiteten.

Schmied Ferdinand1858-1906

Schmiedemeister Ferdinand Pries *1858 Harksheide, Ausschnitt. © Peter Pries

 

 

 

 

 Aus der Erinnerung der Mutter von Jens Tauschwitz, Norderstedt: Hans (Friedrich) Pries an der Ulzburger Straße wurde zur Unterscheidung von dem anderen Hans Pries an der Segeberger Chaussee, „genau nix“ genannt. Warum dies so war, konnte sie jedoch nicht sagen.

Weitere Schmiede in der Familie  waren:

 

  • Claus Peter PRIES (2-facher Urgroßonkel 3. Grades), geboren am wurde 1835 inTangstedterheide,  verheiratet mit  Anna Magdalena HOLST, Sohn des Joachim (Johann) Hinrich Pries, geboren am22.03.1802 in Tangstedterheide und der Anna Christina Elisabeth REHDER(S),  Großneffe von Frantz Hinrich PRIES, geboren am 10.01.1771.

Claus Peter entstammt der Linie von Hans Friedrich PRIES (4-facher Urgroßonkel), geboren am 14.06.1766 in Lemsahl. Er war Schmiedegeselle4 in der Schmiede von Johann WÖBS  in Garstedt.

Offene Fragen:  Wo stand die Schmiede von Johann Wöbs?

  • Hans Hinrich PRIES (-2-facher Urgroßonkel 2. Grades), geboren 1827 in Tangstedterheide,1847 Schmiedegeselle in Harksheide; 1880 Schmied in Hamburg,Sohn von  Johann Joachim PRIES,geboren 1801  Tagelöhner mit Eigentumsstelle in Tangstedterheide.
  • Hermann PRIES  (Urgroßonkel 3. Grades), Schmied in Garstedt,  Ulzburger Straße 127 / Ecke Aurikelstieg, Sohn des Hans Friedrich PRIES
  • Hans Friedrich PRIES Schmiedemeister (Großonkel 4. Grades),geboren am 06.08.1902 in Harksheide, Sohn von Hermann PRIES und Caroline Auguste HERTEL, oo Alma MÖLLER; Sohn von Hermann Pries.
  • Günther PRIES (Onkel 5. Grades),

Günther übernahm die Schmiede von seinem Vater Er war der letzte Schmiedemeister in der Familie Pries.

Unser gemeinsamer Vorfahr war Franz Hinrich PRIES (mein Alturgroßvater), geboren am 10.01.1771 im Dorf Lemsahl (Stormarn). Unser beider Spitzenahn ist Christian PRIES (Prys), geboren, errechnet lt. Kirchenbuchim Jahr 1696 in Hoisbüttel, Stormarn.

 

Forschungslücken:

Wer war der Vater von Hans PRIES, Schmied in der Segeberger Chaussee (Bild 1)? Auf einem verlorengegagenem Foto meines Vaters, das die Schmiede zeigte soll der Namenszug „Wilhem Pries“ stehen. War Wilhelm Pries,  Bruder von Hermann Pries,  der Vater von Hans Pries?

  1. Über den Schmied Wilhelm PRIES  geboren ca. 1879 in Harksheide, Bruder von Hermann PRIES liegen mir keine Daten vor; Ehefrau und Kinder sind unbekannt.
  2. Es gibt mehrere Hans Pries in der Familie aber welcher der Hans-Vettern ist auf dem Foto dargestellt?
  3. Ich suche noch Hinweise auf die genauen Ortslagen, der ehemaligen Schmieden im Raum Garstedt und Harksheide sowie Daten- und Bildmaterial für unsere Familienchronik.,

Sonstiges Bildmaterial

Schmiede Hans-Pries_Segeberger Ch

Bild 1) 1949; Schmiede von Hans Pries, Segeberger Chaussee; von lks: Knecht, Schmied Hans Pries, Arthur Viok aus Harksheide, Heino Rosenstock und Otto Offens Sohn aus Glashütte.

Schmiede_Hans Pries Ulzburger Str 129

Bild 2) Schmiede von Hans Friedrich Pries, Ulzburger Straße 129; Nachfolger Günther Pries


Quellen und Literatur:
1, mündliche Überlieferung von Ferdinand Pries, *1858 in Harksheide; Schmiedemeister (Urgroßvater)
2, 3, Chronik der Gemeinde Harksheide, Seite 51; Verfasser, Otto Kröger; Herausgeber, Gemeinde Harksheide 1963
4, VZ-Listen AKVZ, 1860; Heiratsurkunde Nr.15, August 1860
Sonstiges Bildmaterial aus Langenhorn-Archiv: Bild 1) April 2015, Erwin Möller; Bild 2) Foto-Rundgänge „Ulzburger Straße heute & gestern“ (Hinweis von J.Tauschwitz)


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