Moin!

Mit meinem Hobby Ahnenforschung begann ich am 3. Advent 1999. An diesem Tag erhielt ich von meinem Vater Dokumente aus der Familie, welche zusammen mit mündlichen Überlieferungen die Grundlagen für meine Forschungen bildeten.  Da ich seinerzeit beruflich sehr stark eingebunden war, hatte ich jedoch nicht die nötige Muße um intensiv in die Geschichte meiner Ahnen einzutauchen und so blieb es für lange Zeit bei sporadischen Recherchen im Internet.

Bis Juli 2002 hatte ich alle bis dato gesammelten Informationen für die Erstellung einer Familienchronik aufbereitet. Leider konnten fehlende Details über die Lebensumstände meiner Groß- und Urgroßeltern nicht mehr in die Chronik einfließen, da mein Vater am 12. August 2002 völlig unerwartet verstarb. Mit seinem Tod gingen alle Informationen zur Familie Pries unwiederbringlich verloren, da er keine schriftlichen Aufzeichnungen hinterlassen hatte.

Eine Einladung meiner Tante 2. Grades zum Advendtskaffee im Jahre 2008 bescherte mir eine kleine „Schatztruhe“ mit der ich nicht gerechnet hatte. Ich erhielt von ihr, zwecks Anfertigungen von Kopien, Originaldokumente, Familienfotos und handschriftliche Informationen die meine Familie betrafen und bis in das Jahr 1795 zurückreichten. Auch konnte sie sich noch an mündliche Erzählungen ihrer Schwiegermutter Elfriede Helene Dorothea Mannshardt, geb. Pries, erinnern, die sich mit den Aussagen meines verstorbenen Vaters deckten. Auf den Gedanken, dass sich bei ihr Daten, Bilder und Dokumente über meine Familie befinden könnten, war ich in den zurückliegenden Jahren nie gekommen. Da viele der Dokumente und Notizen aus einer Mischung von Kurrent- und Sütterlinschrift verfasst waren, belegte ich im Jahre 2009 einen 6wöchigen Grundkurs „Lesen und Schreiben der Sütterlin- und Kurrentschrift“ an der VHS Hamburg. Nun war es mir möglich diese Dokumente zu lesen und auch persönlich im Kirchenarchiv zu recherchieren.

Peter (Pries) 1. Oktober 2010


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